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Hinweise zur Installation im Netzwerk


Seit dem 26. Juni 2007 bieten wir eine neue Version des Viewers oview32.exe an, die deutlich erweiterte Funktionen für die Einrichtung im Netzwerk und zur Verwaltung der Schülerdaten bietet (z. B. Passwörter für Schüler und Lehrer, Verschiedenen Zugriffsmodi für Schüler und Lehrer, neuer Dialog für Programmeinstellungen.
Hier finden Sie eine Anleitung für die Einrichtung und Benutzung der Oriolus-Programme im Netzwerk.


Wichtig: Um die neuen Funktionen nutzen zu können, müssen Sie den neuen Viewer hier zuerst downloaden (1,6 MB). Ersetzen Sie damit die vorhandene Version von oview32.exe.


Hinweis in eigener Sache: 1997 habe ich den Oriolus Viewer oview32.exe konzipiert und im Lauf der Jahre weiterentwickelt. Jetzt, im Sommer 2007, habe ich nun die umfangreichste Überarbeitung seiner Geschichte abgeschlossen, in der ich fast alle Anregungen umgesetzt habe, die von Lehrern in den letzten Jahren an uns herangetragen wurden. Natürlich haben wir umfangreiche Tests von Windows 95 bis Vista durchgeführt. Wenn Sie trotzdem noch einen Fehler oder Ungereimtheiten finden oder weitere Anregungen haben, bin ich dafür sehr dankbar und werde möglichst schnell Abhilfe schaffen. - Ihr Joachim Kleinlein Programmierer


Nun folgt die allgemeine Anleitung zur Installation von Oriolus-Lernprogrammen im Netzwerk:


1. Installation auf dem Server

Sie können die Installation auf dem Server selbst vornehmen oder auch von einem Client aus auf den Server installieren, sofern der betreffende Client auf dem Serverlaufwerk Schreibrecht besitzt. Der Server kann auch unter Linux laufen. Zur Installation starten Sie das Programm install.exe auf der Oriolus-CD und wählen dann nacheinander die Programme aus, die Sie installieren möchten. Sie können die Programme auch von unserer Homepage www.oriolus.de herunterladen. Dann haben Sie die Gewähr, stets die aktuellsten Versionen zu verwenden.

Installationsprogramm So sieht das Installationsprogramm install.exe aus, das das sich auf der Oriolus-CD befindet. Sie können nacheinander die Programme installieren, die Sie gekauft haben oder als Demo in Augenschein nehmen möchten.


Solange Sie Schreibzugriff auf das Installationsverzeichnis haben sollten Sie zwei Dinge tun: Das Programm freischalten und die Datei netzwerk.ini konfigurieren (Lehrerpasswort setzen und Datenverzeichnis festlegen).


2. Lehrerpasswort

Für den Einsatz im Netzwerk wird die Eingabe eines Lehrerpasswortes DRINGEND empfohlen.
Dieses Passwort können Sie auf eine der folgenden Weisen setzen:
1. Beim allerersten Start des Programms
2. Nach der Freischaltung als Schullizenz
3. Jederzeit mit dem Programm OriolusNetzwerk.exe
4. Jederzeit mit einem einfachen Editor in der Datei netzwerk.ini
Bei der letzten Methode (4) wird das Passwort allerdings zwangsläufig unverschlüsselt abgelegt, wovon wir abraten.

Lehrerpasswort Sie können das Lehrerpasswort z. B. beim ersten Programmaufruf eingeben.


Wenn das Lehrerpasswort vergessen wurde, können Sie mit dem Programm OriolusNetzwerk.exe jederzeit ein neues setzen. (Dieses Tool befindet sich auf der Oriolus-CD und kann auch hier heruntergeladen werden.

Wichtig: Das Passwort steht verschlüsselt in der Datei netzwerk.ini, die sich im Programmverzeichnis befindet. Richten Sie ihr Netzwerk unbedingt so ein, dass die Clients, also die Schüler-PCs, keinen Schreibzugriff auf dieses Verzeichnis haben. Allein das Setzen dieses Passwortes bewirkt, dass das Programm einen Schülermodus mit eingeschränkten Rechten und einen Lehrermodus mit allen Rechten unterscheidet (Einstellungen ändern, Schülerdaten anlegen, Drucken, Auswertung).


3. Freischaltung

Die Freischaltung ist erforderlich, wenn Sie eine Vollversion des Programms verwenden möchten. Andernfalls läuft das Programm als Demo, bietet aber auch als solche alle Netzwerk- und Schülerverwaltungsfunktionen ohne Einschränkung.

Zum Freischalten starten Sie das Lernprogramm und geben unter "Freischaltung" den Freischaltnamen und Code ein. Eine Internetverbindung ist dazu nicht nötig. Die Freischaltcodes werden in der Datendatei des Lernprogramms abgelegt, sodass man ein freigeschaltetes Programm durch einfaches Kopieren auf einen anderen Rechner übertragen kann, falls dies notwendig ist. Die Windows-Registry wird gar nicht benutzt. Ab der CD 26 bleibt die Freischaltung


4. Wo sollen die Schülerdaten gespeichert werden?

Das ist die wichtigste Frage bei der Einrichtung im Netzwerk. Die Oriolus-Lernprogramme bieten zwei Optionen: eine eigene Benutzerverwaltung oder die Benutzerverwaltung von Windows. Das einzurichten ist äußerst einfach: Bei jedem Oriolus-Lernprogramm befindet sich eine Datei netzwerk.ini. Diese kann man mit einem Editor öffnen und darin den nötigen Eintrag vornehmen: LZKVERZEICHNIS=

Wenn man hinter LZKVERZEICHNIS= keine Angabe macht, wird automatisch die Benutzerverwaltung von Windows verwendet. Die Schülerdaten werden dann im Benutzerverzeichnis des Schülers abgelegt, z. B. C:\Dokumente und Einstellungen\Schülername\Anwendungsdaten\Oriolus
Wenn sich in Ihrem Netzwerk alle Schüler mit der gleichen Benutzerkennung anmelden, können Sie trotzdem das Windows-Benutzerverzeichnis eines Hauptbenutzers verwenden und eben dort die Daten aller Schüler ablegen. Das dürfte aber eher die Ausnahme sein.
Wenn Sie die Schülerdaten an einem anderen Ort abspeichern möchten, dann geben Sie den Pfad zu diesem Verzeichnis bitte hinter LZKVERZEICHNIS= in der Datei netzwerk.ini an.
Beispiel: LZKVERZEICHNIS=H:\Oriolus
oder: LZKVERZEICHNIS=\\Server1\Schülerdaten\Oriolus
Sie können diese Einstellung auch interaktiv mit dem Programm OriolusNetzerk.exe ausführen. Wichtig: In dem Verzeichnis, in dem die Schülerdaten abgelegt werden sollen, müssen die Client-PCs Schreibrecht haben. Geben Sie den Pfad zum Lernzielkontrollverzeichnis unbedingt so an, wie die Clients das Serverlaufwerk "sehen". Wenn dieses Verzeichnis uf dem Server z. B. D:\Schülerdaten\Oriolus heißt, auf den Clients aber z. B. H:\Schülerdaten\Oriolus, dann muss in der Datei netzwerk.ini natürlich LZKVERZEICHNIS=H:\Schülerdaten\Oriolus eingetragen werden.

Mit dem Tool OriolusNetzwerk.exe können Sie jederzeit den Schreibzugriff auf das Schülerdatenverzeichnis testen.

In der Datei netzwerk.ini befindet sich auch eine Zeile mit dem Eintrag BENUTZE_EIGENE_DATEIEN=OFF bzw. ON. Diese ist aus Kompatibilitätsgründen mit älteren Versionen erhalten geblieben. Allerdings erzwingt die Einstellung "ON" immer noch, dass die Windows-Benutzerverwaltung verwendet wird.


5. Klassenverzeichnisse anlegen

Wenn Sie nicht die Benutzerverwaltung von Windows verwenden, sondern die Schülerdaten gesammelt in einem eigenen Verzeichnis verwalten möchten, ist es ratsam, die Schülernamen klassenweise in Unterverzeichnissen anzuordnen. Das können Sie entweder dem Windows-Explorer oder mit dem Programm OriolusNetzwerk.exe oder ganz einfach im Lernprogramm selbst tun: Starten Sie das Programm und wechselns Sie bei der Namensauswahlseite in den Lehrermodus. Dieser steht stets zur Auswahl, sofern ein Lehrerpasswort gesetzt wurde.
Klassenordner Im Lehrermodus erscheint auf der Namensauswahlseite ein Link auf den Befehl Klassenordner anlegen .

Klassenauswahl So kann die Begrüßungsseite zur Auswahl der Klassen aussehen, hier im Lehrermodus. Übern den Link Klassenordner verwalten können Sie diese Ordner im Lehrermodus anlegen, löschen und umbenennen.

Klassenverwaltung Hier ist der Dialog sichtbar, mit dem Sie Klassenordner im Lehrermodus anlegen, löschen und umbenennen können.



6. Schülernamen verwalten

Wenn Sie nicht die Benutzerverwaltung von Windows verwenden, sondern die programminterne, dann müssen zunächst die Namen der Schüler eingegeben werden. Für jeden Schüler wird eine Lernzielkontrolldatei angelegt, in der sein Name und seine Ergebnisse gespeichert werden. Den Dialog zur Verwaltung der Schülernamen können Sie öffnen, wenn Sie auf der Namensauswahlseite oben auf den Schalter "Namen verwalten" klicken.
Schülerverwaltung Hier ist der Dialog sichtbar, mit dem Sie Schülerdateien im Lehrermodus anlegen, löschen, importieren und exportieren können. Auch das Einlesen einen Namensliste aus einer Datei auf einen Rutsch ist möglich.

Wenn Sie im Namendialog auf "Klassennamenliste einlesen" klicken, erscheint ein Fenster, in das Sie die Namensliste einer ganzen Klasse eintragen können - in jede Zeile einen Namen. Sie können die Liste auch mit Strg + V aus der Zwischenablage in das Eingabefeld kopieren.
Klassenliste eingeben Hier ist der Dialog sichtbar, mit dem Sie Schülerdateien im Lehrermodus anlegen, löschen, importieren und exportieren können. Auch das Einlesen einen Namensliste aus einer Datei auf einen Rutsch ist möglich.

Eine weitere Funktion kann Ihnen die Verwaltung der Schülerdaten erheblich erleichtern. Wenn Sie im oben sichtbaren Dialogfenster zur Eingabe eine Klassenliste auf "Passwörter generieren" klicken, wird für jeden Namen ein vierstelliges Passwort erzeugt. Somit können Sie passwortgeschützte Schülerkonten anlegen. Sie können über den Schalter "Passwortliste drucken" eine Liste ausdrucken, damit Sie jedem Schüler sein Passwort schwarz auf weiß auf Papier aushändigen können.

Wenn Sie mehrere Oriolus-Lernprogramme verwenden, sollten Sie die Namensliste mit den Passwörtern speichern und in jedem Programm diesselben Namen und Passwörter verwenden, damit die Schüler nicht mehrere Passwörter aufheben müssen.
Klassenliste mit Passwörtern Hier wurde gleich noch für jeden Schüler ein Passwort generiert. Die entsprechende Liste zur Weitergabe an die einzelnen Schüler kann gleich ausgedruckt werden.


Namenauswahl Wenn die Schüler das Programm starten, wählen Sie zunächst mit einem Klick ihre Klasse aus, dann mit dem nächsten Klick - wie hier zu sehen - ihren Namen. Unabhängig von der Datenverwaltung im Netzwerk können die Schüler können Ihre Daten übrigens auch auf USB-Sticks halten.



7. Mehrere Oriolus-Lernprogramme mit einem Icon aufrufen

Wenn Sie das ausführbare Programm OVIEW32.EXE und die Datei netzwerk.ini in das den Lernprogrammen übergeordnete Verzeichnis kopieren, können Sie bzw. Ihre Schüler beim Start des Programms zunächst unter den installierten Oriolus-Lernprogrammen wählen. Das hat den Vorteil, dass nur ein einziges Icon (bzw. eine einzige Verknüpfung) auf den Clients benötigt wird.
Lernprogrammauswahl Wenn oview32.exe sich in dem Verzeichnis befindet, das den Lernprogrammen übergeordnet ist, bietet es dem Anwender beim Start eine Auswahl der installierten Oriolus-Lernprogramme.

Bei dieser Konfiguration genügt es, nur eine netzwerk.ini anzupassen (Passwort, Schülerdatenverzeichnis), um alle Lernprogramme einheitlich zu konfigurieren. Auch ein Update von oview32.exe ist damit denkbar einfach.


8. Verknüpfungen auf den Clients einrichten

Auf den Clients benötigen Sie Icons (bzw. ein Icon), mit denen die Programme gestartet werden können. Legen Sie eine Verknüpfung mit dem Viewer OVIEW32.EXE an, der sich ja auf dem Server befinden. Sie können dazu entweder den Explorer nehmen oder mit der rechten Maustaste eine Auswahlliste öffnen, indem Sie nacheinander "Neu..." und dann "Verknüpfung" wählen. Über "Durchsuchen" können Sie nun den Viewer auf dem Server suchen. Verwenden Sie immer den Laufwerksbuchstaben, den Sie unter "Laufwerk verbinden" festgelegt haben.

Noch eleganter geht es, wenn Sie die Verknüpfungen aus dem Startmenü des Servers verwenden und diese den Clients zur Verfügung stellen. Sie können den Clients zum Beispiel einen Verweis (ein Icon) auf einen Ordner des Servers angeben, in dem sich wiederum die Icons zum Starten der Lernprogramme befinden.


9. Sonstiges

- Wenn Schüler das Passwort für Ihre Lernzielkontrolle vergessen haben, können Sie im Lehrermodus das Schülerpasswort einfach entfernen oder selbst ein neues setzen (entfernen = Eingabefeld leer lassen).

- Schülerdateien importieren: Im Lehrermodus können Sie innerhalb des Dialogs zur Namenverwaltung den ganzen Computer nach Lernzielkontrolldateien durchforsten und diese in das aktuelle Lernzielkontrollverzeichnis importieren.

- Ebenso gibt es eine Exportfunktion, mit der die Schülerdaten auch auf andere Laufwerke kopiert werden können (z. B. USB-Stick).


10. Geändertes Verhalten gegenüber der Vorgängerversion

Bei der Vorgängerversion wurden die Schülerdaten, - wenn die Datei netzwerk.ini nicht angepasst wurde, - automatisch in dem Verzeichnis abgelegt, in dem sich das Lernprogramm selbst befindet. Die aktuelle Version verwendet unter diesen Umständen das Windows-Benutzerverzeichnis. Dieses wird auch dann verwendet, wenn im angegebenen Lernzielkontrollverzeichnis kein Schreibrecht besteht. So ist es jetzt auch möglich, Oriolus-Programme direkt von einer CD-ROM laufen zu lassen.



Unsere Lernprogramme sind lange erprobt und laufen mittlerweile an über 6000 Schulen, meist in größeren Netzwerken. Wenn Sie weitere Fragen oder Probleme haben, wenden Sie sich bitte an info@oriolus.de.

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